Impressum    Disclaimer
Schiller Apotheke GöppingenStadt Apotheke Ebersbach
...und für Sie wird gesorgt!

Gesundheitsinfos
Seite 3 von 10vorherige Seitenächste Seite
 Ein Verhaltenstraining erleichtert das Abgewöhnen des Rauchens.

Ein Verhaltenstraining erleichtert das Abgewöhnen des Rauchens.

Bildquelle:
21.02.2018

Missglückter Rauchstopp

von Sandra Göbel


Der Großteil der Raucher fasst irgendwann den Entschluss, mit dem Rauchen aufzuhören. Bis dies gelingt sind meist mehrere Versuche erforderlich. Klappt es nicht auf Anhieb, kann professionelle Unterstützung die Erfolgschancen erhöhen.
Mit dem Rauchen aufzuhören, hat für die Gesundheit viele Vorteile und verbessert die Lebensqualität, doch das Überwinden der Nikotinabhängigkeit ist meist nicht einfach. „Zunächst kann man selbst versuchen, das Rauchen aufzugeben. Gelingt dies jedoch nicht und man hat sogar mehrere erfolglose Aufhörversuche hinter sich, sollte man sich unbedingt professionell helfen lassen“, rät Dr. Sabine Köhler vom Berufsverband Deutscher Nervenärzte (BVDN) mit Verbandssitz in Krefeld.

Rauchgewohnheiten bewusstmachen
Beim Nikotinverzicht geht es zunächst darum, die Motivation zum Aufhören zu stärken und den Rauchstopp vorzubereiten. Auch sollten Betroffene lernen, ihr Rauchverhalten besser zu verstehen und zu hinterfragen. „Besonders erfolgsversprechend ist eine verhaltenstherapeutische Raucherentwöhnung, die gegebenenfalls mit Medikamenten unterstützt wird“, berichtet Köhler.
Eine Verhaltenstherapie zielt darauf ab, dass Betroffene eine langfristige Änderung ihrer Verhaltensgewohnheiten erreichen. Zentrale Element der Behandlung sind deshalb die Beobachtung und das Bewusstmachen eigener Verhaltensweisen im Hinblick auf das Rauchen. „Mit Unterstützung kann man alternative Verhaltensweisen zum Rauchen erlernen, die das ungesunde Verhalten ersetzen“, meint die Psychiaterin und Psychotherapeutin. Raucher können an einer Verhaltenstherapie im Rahmen von Einzel- oder Gruppensitzungen teilnehmen. Als besonders effektiv gelten die Angebote in Gruppen, weil die Gruppendynamik zusätzlich motiviert.

Nikotinersatzprodukte helfen bei Entzugssymptome
Mit Beginn des Nikotinverzichts können typische Entzugssymptome, wie Konzentrationsstörungen, Reizbarkeit, Schlafstörungen und depressiven Verstimmungen auftreten. „Entzugssymptome können grundsätzlich auch ohne Medikamente überwunden werden“, erläutert Dr. Köhler. „Gegen Beschwerden stehen aber auch verschiedene Mittel zu Verfügung, die es Menschen erleichtern können, auf Zigaretten zu verzichten.“ Dazu zählen etwa Kaugummis, Pflaster, Lutschtabletten oder Inhalers. Bei sehr stark ausgeprägter Abhängigkeit können auch die verschreibungspflichtigen Medikamente Bupropion und Vareniclin in Erwägung gezogen werden, die das Rauchverlangen dämpfen.

Informationen und Hilfsangebote:

  • Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA): http://www.rauchfrei-info.de
  • Bundesweite Rauchstopp-Angebote des Deutschen Krebsforschungszentrums: www.anbieter-raucherberatung.de
  • Hilfe bei Tabak- und Alkoholverzicht in der Schwangerschaft: http://www.iris-plattform.de/
  • Der Fagerström-Test für Nikotinabhängigkeit: http://www.neurologen-und-psychiater-im-netz.org/psychiatrie-psychosomatik-psychotherapie/stoerungen-erkrankungen/suchterkrankung-stoffgebunden/fagerstroem-test-zur-tabakabhaengigkeit/

Quelle: Berufsverband Deutscher Nervenärzte (BVDN)




Seite 3 von 10vorherige Seitenächste Seite


Ihre Gesundheit ist bei uns in besten Händen:

kompetent

herzlich

familiär

engagiert

damit es Ihnen gut geht!

Auf zu uns!